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Orte edler Geschichte
Die Provinz Rimini erstreckt sich entlang dem südlichen Zipfel der romagnolischen Küste, bis dort, wo der Apennin das Meer berührt. Das Meer und die berühmte Sandküste umschließen Rimini, Riccione, Cattolica, Misano, Bellaria und Igea Marina, so verschiedene Orte, dass sie das ganze Volk der Urlauber zufrieden stellen, und dem interessierten Reisenden bietet auch das Hinterland echte Überraschungen.
Die Landschaft ist von den Tälern des Marecchia und des Conca geprägt. Das Erste, das Marecchia-Tal, Zeuge der Villanova-Kultur, ist rau und felsig, das Zweite sanfter; erst an der Grenze zu den Marken tauchen die ersten Erosionsschluchten auf.
Das Conca-Tal war Schauplatz ständiger Kämpfe zwischen den Malatesta, den Herren von Rimini, und den Montefeltro, den Herzögen von Urbino. Vom Mittelalter bis zur Renaissance war das Haus Malatesta eines der Bedeutendsten in Italien, mit dem Zentrum seiner Macht im Raum Rimini, wo fast überall Zeugnisse seines Glanzes anzutreffen sind.
Auf allen Anhöhen stehen die Festungen, Burgen und Wehrdörfer der alten Signoria und beherrschen heute noch die Adria. |
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...gute Sachen Glanzpunkte der Fischküche sind die Fischsuppe, der "brodetto alla riminese", sämig von Tomaten und schwarz vom Pfeffer, geschmorte Tintenfische und gegrillter Fisch; unter den Fleischgerichten das Spanferkel, die Kutteln und die Grillteller. Alle Gerichte schmecken noch besser, wenn man sie mit den hiesigen Weinen, den erlesenen Doc der Colli di Rimini, serviert. Ein besonderer Platz gebührt der Piadina, die mit Pecorino, Ricotta, Squacquerone, Rohschinken und Salami genossen wird. Eine andere typische Brotsorte ist das hausgemachte Bizulà. Das Land liefert die Kartoffeln von Montescudo, Trüffel und Esskastanien, das hervorragende Extravergine-Öl der Hügeln der Romagna, und die Hausfrauen machen Passatelli, Tagliatelle, Gnocchi, Cappelletti und Strozzapreti. Verlassen Sie den Tisch nie, ohne die typischen Süßspeisen verkostet zu haben: Miacetto aus Cattolica, Ciambella, Bustrengo, Sanguinaccio, Saba, Savor, Piada dei Morti (im November), dazu ein Gläschen Nocino (Nussschnaps).
...schöne Sachen Typisches Kaufobjekt sind die Rostdruck-Stoffe. Reblinge, Ähren, Trauben, Hähne und Tauben bilden die traditionellen Muster der romagnolischen Tischtücher. Die älteste Farbe ist das Rostbraun, hinzu kamen im Lauf der Jahrhunderte Kobaltblau und Grün. Die Geheimnisse dieser Kunst kann man bei einem Besuch in einer der Werkstätten entdecken, die Museen gleichen, wie die Stamperia Marchi in Santarcangelo, die eine Mangel aus dem 17. Jh. besitzt. Handwerker gibt es auch in Montefiore, Montescudo und Montecolombo, wo traditionelle Terrakotten hergestellt werden, für Schmiedeeisen muss man nach Mondaino und Montegridolfo gehen. |
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