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Kurze Hinweise für einen Besuch der Provinz
Das große Naturerbe dieser Gegend ist der Regionale Naturpark Podelta: Die Lagunen von Comacchio, das Valle Bertuzzi, der Große Wald von Mesola, die Naturschutzgebiete Canneviè und Porticino, die Sacca di Goro, der Pinienwald von Volano und die Lagunen von Ostellato sind nur einige der Naturschönheiten, zu denen Ferrara, das zusammen mit dem Delta zum Weltkulturerbe erklärt wurde, den Kontrapunkt bildet.
Die berühmtesten Bauwerke sind das Castello Estense, die Stadtmauern, der Dom, der Palazzo Schifanoia, der Palazzo Costabili und der Palazzo dei Diamanti, alljährlich Sitz bedeutender Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Man kann die Hauptstadt der Este unmöglich verlassen, ohne eine ihrer Spezialitäten verkostet zu haben: die Salama da sugo.
Reizvoll sind auch die kleineren Orte der Provinz Ferrara mit ihrem Reichtum an Kunst und Geschichte. Zu den Schätzen des Gebiets gehören die Abbazia di Pomposa in Codigoro, ein Meisterwerk romanischer und byzantinischer Baukunst; das am Fluss gelegene Kastell von Mesola ist eines der schönsten der "delizie estensi", der von der Unesco geschützten Lustschlösser der Herzöge. Dazu das Belriguardo in Voghiera; die Rocca Possente di Stellata in Bondeno; das Verginese in Portomaggiore; das Benvignante in Argenta und das Rathaus in Copparo, das Mitte des 19. Jh. auf den Ruinen des prächtigen Kastells errichtet wurde. |
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Ein weiteres Kunstwerk ist die Trepponti-Brücke mit ihrem einmaligen Aufbau aus fünf Treppen und Bögen, das Wahrzeichen von Comacchio, dem ursprünglichsten historischen Zentrum des Podeltas. Die auf dreizehn Inseln gelegene Stadt, Heimat der Aalgerichte, verdankt ihren Reiz den zahlreichen Bauwerken aus dem 17. und 18. Jh. Einen Besuch ist das Museo della Nave Romana im Palazzo Bellini wert.
Neben Comacchio ist auch Cento, eine kleine Kunststadt, bekannt für ihre Gastronomie, in der die Traditionen von Ferrara, Bologna und Modena harmonisch verschmelzen.
Zur Geschichte gehören neben der des höfischen Adels auch die volkstümliche, die von Seemannstraditionen, von Orten wie Porto Garibaldi erzählt, mit den bunten Booten, die wenige Meter vom Zentrum liegen, und vom Leben am Fluss, das die kleinen Häfen Goro und Gorino prägt. Von hier laufen die Boote aus, flussabwärts bis zu dem Punkt, wo Süßwasser und Meerwasser aufeinander treffen.
An der ferraresischen Adriaküste erstrecken sich die sieben Badeorte inmitten von Pinienwäldern und Grünflächen: Lidos von Volano, delle Nazioni, di Pomposa, degli Scacchi, Porto Garibaldi, Lido degli Estensi und Lido di Spina. |
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