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Kurze Hinweise für einen Besuch der Provinz
Für die meisterliche Kunst ihrer Mosaiken wurden acht Bauwerke von Ravenna zum Weltkulturerbe erklärt: San Vitale, das Mausoleum der Galla Placidia, die beiden Baptisterien, Sant'Apollinare Nuovo und Sant'Apollinare in Classe, die Erzbischöfliche Kapelle und das Mausoleum des Theoderich. Alle zusammen künden vom Glanz von 1600 Jahren Geschichte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch die antiken Domus, das der Steinernen Teppiche und das des Trikliniums, die zona dantesca und die Loggetta Lombardesca, Sitz des Städtischen Kunstmuseums.
Neben dem großen Kunsterbe bietet die byzantinische Stadt ihren Besuchern neun einladende Badeorte: Casalborsetti, Marina Romea, Porto Corsini, Marina di Ravenna, Punta Marina Terme, Lidos von Adriano, Lidos von Dante, Lidos von Classe und Lidos von Savio, breite Goldstrände auf 35 km Länge.
Ein weiteres Muss ist Cervia mit seiner angenehmen Seeatmosphäre und seinem jahrtausendealten Schatz, dem Salz. Die "Straße des weißen Goldes" führt durch die Salzmagazine, vom Museum der Salinenkultur zum Torre di San Michele, zu den Häusern der Salinenarbeiter und schließlich in die Salinen, wo einst die antike Stadt stand, die im 17. Jh. zerstört und am Meeresufer neu aufgebaut wurde. |
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Vom Besucherzentrum der Salinen starten Exkursionen und Wanderungen mit historischer, botanischer und ornithologischer Ausrichtung. Heute ist Cervia eine elegante Urlaubsstadt mit neun Kilometern Sandstrand, an dem Milano Marittima, Pinarella und Tagliata liegen.
Hinter der Küste kann man die reiche Ebene mit ihren Juwelen der Kunst erkunden: Bagnacavallo, Lugo, Russi und Bagnara di Romagna. Ein Halt in Faenza ist Pflicht, um die Kathedrale, den Palazzo del Podestà, den Palazzo dei Manfredi, den Palazzo Milzetti, das Theater Masini und natürlich das Internationale Keramikmuseum zu besichtigen.
Weiter im Hügelland stößt man auf Brisighella, das von drei Felsspitzen dominiert und von der reizvollen Via degli Asini durchquert wird; Riolo Terme mit seiner mächtigen Festung aus dem 15. Jh. und im Zentrum des Senio-Tals, Casola Valsenio mit dem Heilkräutergarten, einer einzigartigen "Fabrik" für Gewürz-, Heil- und Kosmetikkräuter.
Bei Tisch sollte man, noch bevor man sich zwischen Fleisch und Fisch entscheidet, nach altem Brauch mit Piada und karamellisierten Feigen und Squacquerone (der Beste ist der mit dem milden Salz von Cervia gewürzte) oder mit Piada und Radicchio und Bruciatini (Speckwürfeln) beginnen.
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