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Von Porto Garibaldi nach Gedenkstein für Anita Garibaldi: Es genügen die Namen dieser Orte, um dieser Radtour eine eigene Atmosphäre zu verleihen, die an die Großtaten und an die leidenschaftliche Liebe des“Helden zweier Kontinente” zu seiner Gattin erinnert. Die beiden waren auf der Flucht von Rom, wo die Republik kapituliert hatte, und suchten die Republik Venedig zu erreichen. Aber Anita, erschöpft von den Mühen, starb in den Sümpfen der Valli di Comacchio.
In Comacchio ist ein Halt geboten Die erste Etappe geht von Porto Garibaldi nach Comacchio, einer hübschen, durch Brücken und Kanäle charakterisierten Lagunenstadt. Von Comacchio nimmt man die Straße nach Ostellato, wo sich das Naturschutzgebiet "Le Vallette" befindet, und nach ein paar Kilometern folgt man links abbiegend, der Ausschilderung nach Anita. Dabei kommt man an der Grabungsstätte der griechischetruskischen Stadt Spina vorbei, die aber leider nicht betreten werden kann. Einige der kostbaren Funde befinden sich im Archäologischen Museum Ferrara. |
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Großer Ausblick auf die Lagunen Wenn man den Bereich von Spina verlässt und auf Anita zuhält, fährt man auf dem Agosta-Damm, der im ersten Abschnitt zwei trockengelegte Lagunen trennt: Valle Pega und Valle del Mezzano. Wenn man den Agosta- Damm verlässt und die Strada Fiume einschlägt, kommt man zu einer interessanten Ausgrabung: die Überreste der Pieve di Santa Maria in Padovetere aus dem 6. Jh.. Nach diesem Abstecher kehrt man auf den Agosta-Damm zurück und stößt auf das Naturschutzgebiet Valle Zavalea, eine Süßwasserzone, die von Säbelschnäblern und Silberreihern aufgesucht wird. Etwas weiter eröffnet sich links ein großartiger Blick auf die Valli di Comacchio, eines der bedeutendsten Lagunengebiete der italienischen Halbinsel.
Im Gleichgewicht auf dem Agosta-Damm Die Straße verläuft weitere 9 Kilometer mitten zwischen der Lagune zur Linken und dem Kanal zur Rechten. Gegen Ende dieses Abschnitts erblickt man die Halbinsel Boscoforte, die ihren Ursprung in einem Dünengürtel hat, der sich zur Zeit der Etrusker bildete. Man radelt weiter, lässt die Valli di Comacchio hinter sich und erreicht den Ort Anita. Von hier kommt man nach Überquerung des Reno mit der Fähre nach Sant’Alberto in der Provinz Ravenna. Weiter nach Osten findet man in der Nähe der Kreuzung mit der Staatsstraße Romea zur Linken den Bauernhof Guiccioli, wo Anita Garibaldi am 4. August 1849 starb, und etwas weiter den Gedenkstein, der am 9. August 1896 eingeweiht wurde.
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