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Die Strecke spiegelt mit ihrem ständigen Wechselspiel von Ebene und Hügeln getreu die Merkmale des Gebiets von Forlì wider. Sie ist weder leicht noch besonders schwer, da die Schwierigkeit mancher Anstiege durch eine relativ geringe Länge ausgeglichen wird. Wer nicht gut trainiert ist, sollte auf jeden Fall die bösen Anstiege nach Pieve di Rivoschio und Polenta mit gebührendem Repekt angehen.
Fratta, 11 Wunderquellen Start in der Ebene, in Fratta Terme, einem Dorf am Fuß des Hügels von Bertinoro mit alter Thermaltradition. Aus nicht weniger als 11 Quellen sprudeln hier die Wasser; ihre Eigenschaften unterscheiden sich je nach der Art des Untergrunds, den sie in der Tiefe durchfließen. Von Fratta geht es in sanftem Auf und Ab nach Meldola. Von hier kommt man, allmählich und kaum wahrnehmbar ansteigend, nach Pian di Spino. Die Straße wird immer welliger, wie um den Anstieg anzukündigen. Und 5 km vor Pieve di Rivoschio geht es dann tatsächlich entschieden zur Sache: zuerst sind die Kehren gut fahrbar, dann wird es steiler, bis man die Übersetzung 39x25 verwenden muss. Es gibt auch eine kurze Abfahrt zum Atemholen, aber danach kommt ein böser letzter Kilometer. |
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Augen auf bei der Abfahrt nach San Romano Am Ende des letzten Steilstücks biegt man links ab und folgt der Ausschilderung nach Borello. Zum Durchatmen gibt es gewiss bessere Abfahrten. Die nach San Romano ist unruhig und steil, und in den engen Kurven muss man die Augen offen und die Hände auf den Bremsen halten. San Romano durchfährt man im Flug, und nach 37 km erreicht man Borello. Einen Hügel hat man hinter sich gebracht, und schon steht der nächste bevor: Bei km 46, hinter dem Ort Settecrociari, nimmt man die Straße nach Bertinoro und der Anstieg beginnt. Die Straße wird sofort steil unter den Pedalen, bis 10%, dann geht es zur Erholung ein paar Mal kurz auf und ab. Dann kommt der Anstieg nach Polenta, wo es mit einem Teilstück (ca. 5 km bis zum höchsten Punkt), mit 15% Steigung, das die Atemfrequenz hochtreibt und die Muskeln vergiftet, noch einmal ungemütlich wird.
Endspurt in Polenta Wenn man an der Kirche von Polenta vorbeifährt, ist praktisch alles geschafft. Es fehlen nur noch 5 km steile Abfahrt nach Fratta Terme. Diese ist ziemlich gefährlich, besonders das letzte Stück mit einem Gefälle von 14%. In Fratta kommt man nach 60 km an, davon über 20 km Anstiege von verschiedener Schwierigkeit.
Und zum Abschluss Wein und Piadina Wer sich am Ende der Tour eine kulinarische Pause gönnen will, der sollte noch ganz entspannt nach Bertinoro hochfahren. Dort gibt es eine große Wirtschaft namens Cà de Bè, das Haus des Weins: Für einen Radler ist dies am Ende seiner Mühen ein herrlicher Ort. Hier kann man die besten einheimischen Weine probieren, zusammen mit Piadina, Crescioni, Aufschnitt und Käse. |
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