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Das Hinterland von Forlì mit Ebene und Hügeln. Man sollte die richtige Übersetzung auflegen, denn an einem bestimmten Punkt steigt die Straße so steil an, dass es nicht leicht ist, die Kette weiterzudrehen. Die 39x26 ist angesagt, aber man kann auch"übertreiben" und einen 28-er Kranz nehmen. Diese romagnolischen Hügel, die mit kurzen, aber harten Steigungen unvermittelt aus der Ebene emporwachsen, sind mit Vorsicht zu genießen. Die ganze Strecke ist rund 66 km lang und weist zwei kritische Punkte auf: den Monte Trebbio und den Anstieg nach Santa Maria in Castello.
Das Fahrraddenkmal auf dem Trebbio Von Castrocaro, dem Ausgangspunkt der Tour, geht es in Richtung Dovadola, der Heimat des Trüffels. Die ersten Kilometer sind ziemlich eben, auch wenn es talaufwärts geht. 2 km hinter Dovadola kommt die Abzweigung zum Monte Trebbio, und es geht gleich mit 2000 m mit 10 %-iger Steigung los; dann wird es unangenehmer, mit leichteren Momenten zwar, aber auch mit bösen Stücken mit 12 %. Nicht von ungefähr steht auf der Passhöhe des Trebbio ein Denkmal für das Fahrrad. Die Abfahrt ist "flüssig", verlangt aber im letzten Teil ununterbrochene Aufmerksamkeit, denn es geht steil hinab, über Rampen mit extremem Gefälle (17 %). Hier braucht man Technik und Beherrschung des Fahrrads, aber auch Vorsicht und Bremsen. |
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Modigliana, die Spuren der Grafen Guidi Am Ende der Abfahrt fährt man nach 23 km Strecke in Modigliana ein. Von hier stammt das Grafengeschlecht der Guidi, eines der mächtigen Herrscherhäuser der Romagna. Spuren ihrer langen Herrschaft sind heute noch in Modigliana zu sehen. Man verlässt die Stadt der Guidi und fährt weiter nach Tredozio.
Waldesfrieden in Tredozio Der Anstieg radelt sich leicht. Die Muskeln, die vom Anstieg zum Trebbio gut eingefahren sind, treten mit Rhythmus und Spaß an der Sache. Nach der Hälfte der Strecke erreicht man Tredozio im Tal des Tramazzo: prächtige Ausblicke und Jahrhunderte alte Wälder. Am Ortsausgang wird dem Radler sofort klar, dass es nun zu schwitzen gilt. Die Straße führt nach Santa Maria in Castello hinauf und erreicht in einigen Abschnitten die furchteinflößende Steigung von 16 %. Dann wird sie etwas flacher, aber die Ruhe ist kurz, denn der letzte Teil ist brutal, und man kann, ohne sich zu schämen, den 28-er Kranz benutzen. An der Gabelung in Santa Maria in Castello hat man zwei Möglichkeiten: nach Rocca San Casciano abfahren oder weiter nach Süden den Monte Busca angehen (709 m), um dann in Portico di Romagna herauszukommen. Der Umweg über Portico ist nur dann ratsam, wenn man noch Energien im Überfluss und lockere Beine hat. Von Portico di Romagna fährt man zurück nach Rocca San Casciano, bis man wieder auf der Hauptstrecke ist, die sanft nach Dovadola abfällt und ohne weitere Tücken und Anstiege nach Castrocaro Terme zurückführt. |
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