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Vom Meer von Cervia zum Hügel von Bertinoro und zurück. Über lange Strecken ist dies eine angenehme Spazierfahrt über Ebene und Felder, erschwert durch den Anstieg nach Bertinoro. Alles in allem rund 60 km, die den Trainierten überhaupt keine Mühe bereiten, aber "Spontanfahrern" schon weh tun können.
Zehn Kilometer Ebene, dann... Man überquert die Staatsstraße Adriatica und schlägt an der ersten Abzweigung links die Via Cervara ein. Nach 8 km in der Ebene, auf denen man die Muskeln aufwärmen kann, kommt man nach Pisignano und gleich darauf nach Cannuzzo. Man genießt die friedliche Atmosphäre des Landes in vollen Zügen. Bei km 10, nach Überqueren des Flusses Savio, verlässt man die Provinz Ravenna und ist in der Provinz Forlì-Cesena, und bei Santa Maria Nuova beginnt der Anstieg nach Bertinoro. Die Straße wird allmählich beschwerlicher, insgesamt 10 km mit Steigungen, die streckenweise nicht zum Lachen sind, aber gut zum Testen der körperlichen Verfassung.
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Bertinoro, ein gastfreundlicher Ort Man erreicht Bertinoro nach einem ziemlich anstrengenden Steilstück, und der Ort bietet die richtige Entschädigung für die Mühen des Anstiegs. Eine Atmosphäre aus anderen Zeiten, aber nicht nur das, denn Bertinoro ist auch als Ort der Gastfreundschaft bekannt, eine Tradition, die über 700 Jahre alt ist. Zeuge dafür ist die Ringsäule, die auf der Piazza steht. Angesichts des weinbaulichen Rufes des Orts kann man sich auch ein Gläschen genehmigen, eventuell mit einer "Piada" (Fladenbrot).
Mit Schwung hinab bis zum Meer Die Rückfahrt nach Cervia ist ein wahrer Genuss: Während man durch die Weinberge fährt, bietet die Straße herrliche Ausblicke auf die Ebene bis zum Meer. Allmählich wird es flacher und man kommt wieder auf die Anfahrtsstraße: Santa Maria Nuova, Dismano, Matellica, Cannuzzo und Pisignano. Rasch nähert man sich dem Meer und den einladenden Stränden von Cervia. |
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