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Eine über 80 km lange Tour, alles im Binnenland, sportlich hochkarätig und von großem historisch-kulturellem Interesse. Eine Art Viereck mit Start und Ziel in Faenza, nachdem man schöne Kunst- und Thermalstädte wie Castrocaro, Brisighella und Riolo berührt hat. Und mitten drin der Monte Trebbio und weitere kurze Anstiege wie in Casale und Monticino. Ein Rat für diejenigen, die sich dem Leistungsdruck zu entziehen wissen: ab und zu anhalten und oft das Panorama betrachten, es lohnt sich wirklich.
Der kostbare Trüffel von Dovadola Der erste Abschnitt geht von Faenza in Richtung Forlì auf der Via Emilia, wo es an Verkehr gewiss nicht fehlt. Aber Geduld, denn nach etwa 10 km folgt man nach rechts der Ausschilderung nach Villagrappa, wo wieder Ruhe einkehrt. Der folgende Abschnitt bis Castrocaro ist leicht wellig und dient der Vorbereitung der Beine auf die Mühe des bevorstehenden Anstiegs. Von Castrocaro kommt man nach 10 km Auf und Ab nach Dovadola, das für eine kostbare Trüffelart bekannt ist, die in diesem Gebiet wächst. Hier beginnt der Anstieg: zuerst 2 recht sanft ansteigende Kilometer, dann, ab der Abzweigung zum Monte Trebbio, von wo es über 5 km zum höchsten Punkt sind, wird es ernst. Der erste Kilometer hat eine Steigung um 10 %, dann freut man sich über ein flacheres Stück, bevor man rund 1500 m mit 12 % durchstehen muss. Schließlich, nach ein paar hundert zum Glück leichteren Metern, nimmt man den letzten, giftigen Kilometer in Angriff. Oben angekommen ist man stolz auf die eigene Leistung und freut sich über den Gedenkstein für die Radfahrer; nie war eine solche Widmung angebrachter.
Achtung auf das Steilstück des Monte Casale Es beginnt die Abfahrt nach Modigliana, die teilweise schwierig ist. Man durchfährt den Ort auf reifenfeindlichem Kopfsteinpflaster, bis man geradeaus auf die Straße nach Brisighella kommt. |
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Nun gilt es die zweite Mühe des Tages in Angriff zu nehmen: den Monte Casale. Der Anstieg ist nicht lang, etwa 3 km, aber mit einer durchgehenden Steigung um 10 %. Die letzten 300 Meter sind die schlimmsten und schmerzen in den Beinen, aber dann kommt die Abfahrt nach Brisighella, wo man wieder in der Provinz Ravenna ist.
Brisighella, der Geschmack am Schönen Brisighella ist nicht nur ein bedeutender Kurort, sondern auch einer der reizvollsten Orte der Provinz. Wenn Sie gerade eine Pause machen wollen, ist dies der richtige Moment. Der Ort hat ein reizvolles mittelalterliches Gepräge mit seinen Sträßchen, der Festung, dem Uhrturm und der Merkwürdigkeit einer erhöhten und mit Arkaden versehenen Eselsstraße (Via degli Asini). In Brisighella sind 60 km zurückgelegt, und die Anstiege sind noch nicht zu Ende: Es fehlt noch der von Monticino, 3 km mit knapp 10 %, wo Muskeln und Wille schon von den vorhergehenden Strapazen gezeichnet sind. Dann, nach 3 km Abfahrt und einem weiteren kurzen Anstieg zur Abzweigung nach Villa San Giorgio in Vezzano, kommt man nach Riolo Terme im unteren Senio-Tal.
Auf das Ziel zu Beim Kreisverkehr in Riolo Terme nimmt man die bequeme Straße nach rechts, die auf die Via Emilia zurückführt. An der Ampel beginnen rechts die ersten Häuser von Castel Bolognese; die Straße ist sehr befahren, aber im Nu ist man in Faenza, auf der ganzen Welt das Synonym für Keramik, und hier endet die Unternehmung. |
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