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Diese Tour ist weder leicht noch kurz: 120 km von Faenza in den Apennin, und in der Mitte der Sambuca, 9 km Anstieg und 18 km Abfahrt, eine der längsten in der Romagna. Die Strecke ist eher gleichmäßig als mörderisch und wird den Langstrecklern gut liegen. Man kann nicht sagen, dass sie für jedermann zu schaffen ist, aber ein Versuch lohnt sich allemal; man sollte auch mehrere Pausen einplanen, denn es gibt viel zu entdecken.
Hinauf in die Toskanische Romagna Der erste Abschnitt von Faenza über Castel Bolognese nach Riolo Terme ist reines Aufwärmtraining. Von der Kurstadt kommt man über Casola Valsenio, dem Dorf der Heilkräuter, nach Palazzuolo: 37 km sind zurückgelegt, und kurze Anstiege stecken schon in den Beinen. Wir kommen in die Toskanische Romagna, die über die Apenninenkämme mit dem Mugello verbunden ist.
Der Sambuca, mehr lang als schwierig Wenn man Palazzuolo verlassen hat, nimmt man links die Straße nach Borgo San Lorenzo und kommt nach 2 km nach Acquadalto. Wir sind vor dem Sambuca-Pass angelangt und der Anstieg wird schwer. Die 9 km bis zum Pass hoch scheinen endlos, auch wenn sie keine unsäglichen Steigungen bieten (sie liegen um 8 %). Es ist gut, wenn man gleich den richtigen Gang und Rhythmus findet und an die Einteilung der Kräfte denkt. |
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Nach den 1061 m der Passhöhe beginnen 3 km Schussfahrt, dann wieder 2 km hinauf und erneut hinab, um nach 1000 m am Colla-Pass anzukommen. Noch einmal mit angezogener Bremse und zusammengebissenen Zähnen hinunter, um die 600 m Höhenunterschied zu überwinden, und wir sind in Marradi, der Stadt des Dichters Dino Campana, wo besondere Esskastanien gedeihen, aus denen man alles Mögliche kocht.
Bis zum Ziel kommen nicht mehr viel Überraschungen. Die letzten 40 km sind ziemlich einfach, aber mit kleinen Tücken: Die erste ist der Anstieg nach Torretto bei Sant’Adriano, 4 km, die nur im ersten und im letzten Teil anstrengend sind; die zweite ist der Anstieg nach Marzeno, etwa 10 km nach Modigliana, 1300 m mit 9 %. Marzeno ist die letzte Plackerei, denn jetzt ist schon Faenza in Sicht und die Straße lohnt die Mühen mit einer schönen Abfahrt.
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