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Die Strecke verläuft im südlichen Teil der Provinz, durch die alten Besitzungen der Malatesta, der Herren von Rimini, die in jedem strategisch wichtigen Dorf eine mächtige befestigte Burg anlegen ließen. Sportlich gesehen ist es eine Strecke von einer gewissen Schwierigkeit, zwar ohne außerordentliche Anstrengungen, aber mit einer ganzen Reihe von ansehnlichen Steigungen, die niedrige Übersetzungen erfordern (in manchen Abschnitten empfiehlt sich 39x26).
In der Ferne die Türme von Gradara Von Rimini wenden wir uns nach Süden, entlang der Küstenstraße bis Cattolica. Die Strecke ist eben und sehr bequem, sie eignet sich bestens zum Aufwärmen der Muskeln. Nach Cattolica kommt man in die Provinz Pesaro und folgt der Ausschilderung nach Gradara, das man nach 15 km erreicht. Der Anblick ist überraschend: die Silhouette des alten Burgdorfes mit zinnenbestandenen Mauern, die sich, von Viereckstürmen unterbrochen, bis zur Burg hochziehen. Diese gehörte einst den Malatesta, dann den Sforza und den Della Rovere, und unter der Herrschaft der Malatesta wurde die Burg Zeuge der rührenden Liebesgeschichte zwischen Paolo und Francesca, die Dante zu so leidenschaftlichen Versen inspirierte.
Montegridolfo, eines der schönsten Dörfer Dann geht es weiter, über die Grenze zwischen der Romagna und den Marken, in Richtung Montegridolfo, dessen Burg eine der am besten erhaltenen in der Region ist, mit einem Mauergürtel, der das vollständig restaurierte historische Zentrum begrenzt. Hinter Montegridolfo kommt ein kurzer Anstieg von 2 km nach Mondaino, das den Radfahrer mit dem hübschen Panoramablick über das Meer, den man von der Burg aus genießt, belohnt.
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Verucchio, die Wiege der Malatesta Weiter geht es nach Tavoleto, wo 45 km zurückgelegt sind, dann zum Atemholen ein schönes Stück bergab bis zu den Füßen der Burg Montefiore Conca, in deren Räumen bedeutende Fresken von Jacopo Avanzi zu sehen sind. Hinter jeder Kurve eine Überraschung, ein anderes Panorama, Reize der Natur und der Geschichte: Die Strecke verläuft durch das Conca-Tal bis in das Gebiet der Republik San Marino. Es geht nicht ohne ein paar harte Anstiege ab, die mit jedem gefahrenen Kilometer mehr in die Beine gehen. Aber wenn man, der Ausschilderung Acquaviva-Arezzo folgend, die Abzweigung zum Ventoso einschlägt, kommt eine Abfahrt mit 18 %, die zwar nicht ideal zum Ausruhen ist, aber einen angenehmen Kitzel verschafft. Nach 90 km kommt der letzte Anstieg, nach Verucchio hinauf, dem Ort, in dem die Dynastie der Malatesta ihren Ursprung hatte. Die Burg von Verucchio, die man vollständig besichtigen kann, wurde 1449 von Sigismondo Malatesta, dem letzten Großen des Hauses, auf den Ruinen einer Burg aus dem 12. Jh. erbaut. Von Verucchio geht es hinab zum Meer, und man ist wieder in Rimini. |
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