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In der Provinz Forlì und Cesena Rad fahren bedeutet, dass man jederzeit seine Lieblingstour wählen kann: von der weiten Ebene zu den kurzen und steilen Anstiegen und endlich zu den bewaldeten Apenningipfeln.
Man braucht nur zu wählen, wohin man das Fahrrad lenken will. Es gibt die flache und bequeme Küstenzone, es gibt die Ebene mit Straßen, die ein fruchtbares und kulturträchtiges Land durchziehen; es gibt die von alten Mauern, Festungen und Burgen geschützten Hügel, die unvermittelt aus der Ebene aufsteigen und beschwerliche, aber kurze Anstiege bieten. Und schließlich gibt es, an der Südgrenze der Provinz, das eigentliche Bergland, wo die Luft und die Steigungen apenninischen Charakter annehmen.
Was es zu sehen gibt
In Forlì die Ordelaffi- Festung Rocca di Ravaldino und in Cesena die kostbare Biblioteca Malatestiana. Das Herzstück von Forlì ist die Piazza Saffi, an der die Abtei San Mercuriale mit dem romanischen Glockenturm steht; ebenfalls an der Piazza sind der Palazzo del Podestà in romanischgotischem Stil, der Palazzo del Municipio, wo die Ordelaffi wohnten, und die Palazzina degli Albertini zu beachten. Bei einem Bummel durch Forlì sollte man nicht die Besichtigung der Rocca di Ravaldino versäumen, eine im 14. Jh. erbaute und 1472 im Auftrag von Pino III. Ordelaffi erweiterte mächtige Festung mit quadratischem Grundriss. Einen Besuch verdient zweifellos auch der Palazzo dell’Ospedale Vecchio, in dem die Pinakothek untergebracht ist, mit Werken von Beato Angelico, Guercino und einer wunderschönen Hebe von Canova. Die herrschaftliche Atmosphäre von Cesena wird von der Malatesta-Burg aus dem 14. Jh. bewacht; von den Mauerumgängen kann man ein überwältigendes Panorama genießen. Eine weitere Perle der Stadt ist die Biblioteca , in der Mitte des 15. Jh. von Novello Malatesta als öffentliche Bibliothek gegründet. Sie ist eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der humanistischen Kultur; ihr Aufbau, die Möbel und der Bücherbestand sind vollständig erhalten. Oberhalb von Cesena befindet sich die Wallfahrtskirche Madonna del Monte der Benediktinermönche, die Spezialisten im Restaurieren alter Bücher sind. Sehr interessant ist die Sammlung von Votivtafeln: Die großenteils vom 15. bis 19. Jh. gemalten Täfelchen stellen eine echte Galerie der Volkskunst dar. Klicke auf die oben angeführten Routen, um herauszufinden welche Strecke für dich geeignet ist. |
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Was schön und schmackhaft ist
In der ganzen Provinz kann man Werkstätten für Schmiedeeisen finden, das hier eine lange Geschichte hat. Betriebe, die Stoffe mit "Rostdruck" herstellen, findet man in Gambettola (das auch ein Paradies für die Sammler von Alteisen ist), in Castrocaro, Santa Sofia, Forlì und Cesenatico.
Aus Montetiffi kommen die besten Tonbackformen für das älteste Brot der Romagna: die Piadina, die ebenso berühmt ist wie ein anderer Großer der italienischen Gastronomie, Artusi, der ebenfalls aus dieser Gegend stammt.
Glanzstücke der einheimischen Küche sind Passatelli, Strozzapreti, Garganelli, Ravioli mit Grubenkäse aus Sogliano, frittierte und gegrillte Fischgerichte und Fischsuppen, die den Löwenanteil der Seemannsküche von Cesenatico ausmachen, ein echter Gaumenkitzel.
Zu der traditionellen Küche passen gut die berühmten Weine Albana und Sangiovese.
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